Übersicht

„Ihr sollt nicht reden – ihr sollt etwas tun“

Hermann Gmeiner

 

Schulprogramm

des Hermann-Gmeiner-Berufskollegs Moers

Juli 2014

 

Inhaltsverzeichnis

1. Schuldarstellung

1.1 Organisationsstruktur

1.2 Schülerzahlen

1.3 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an unserer Schule

1.4 Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben

 

2. Gemeinsame pädagogische Grundsätze

2.1 Leitsätze unserer schulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit

 

3. Weiterentwicklung unserer Schule

3.1 Schulentwicklungsziele im Schuljahr 2014/15

 

1. Schuldarstellung

1.1 Organisationsstruktur

Das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg liegt im Zentrum der Stadt Moers und ist eins von drei Berufskollegs des Kreises Wesel in Moers. Unser Schullogo verdeutlicht durch die Farb- und Formgebung sehr anschaulich die Vielfalt, Dynamik und Aufgeschlossenheit unserer Schule.

In den Berufsfeldern Ernährung und Hauswirtschaft, Gesundheit und Soziales, Körperpflege, Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege bietet das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg ein breites Spektrum an Möglichkeiten, das von einer beruflichen Orientierung bis zum Berufsabschluss und vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur reicht.

Folgende Fachrichtungen sind vertreten:

  • Ernährung und Hauswirtschaft
  • Gesundheit und Soziales
  • Körperpflege
  • Bildungsgänge für Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag

Als Berufskolleg bietet das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg die Möglichkeit, zusätzlich zu den beruflichen Qualifikationen auch allgemein bildende Abschlüsse der Sekundarstufe I und II zu erwerben.

Organisatorisch ist die Schule in 16 Bildungsgänge gegliedert. Räumlich umfasst unsere Schule zwei Schulgebäude (Standort Moers und Kamp-Lintfort).

Der Geschäftsverteilungsplan liegt in Form einer Organisationsstruktur vor.

 

1.2 Schülerzahlen

Das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg ist ein relativ kleines Berufskolleg mit ca. 1000 Schülerinnen und Schülern in unterschiedlichen Bildungsgängen, davon ca. 800 in vollzeitschulischen Bildungsgängen.

In jedem Jahr erwerben ca. 100 Schülerinnen und Schüler den mittleren Schulabschluss, ca. 120 die Fachhochschulreife und ca. 30 die Allgemeine Hochschulreife.

Jedes Schuljahr schließen etwa 90 Schülerinnen und Schüler den schulischen Teil ihrer Ausbildung am HGB ab.

Das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg ist eine kulturell sehr vielfältige Schule. Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen lernen und arbeiten hier gemeinsam. Der Anteil weiblicher Schüler ist mit ca. 75% relativ hoch, lediglich ein Viertel sind männliche Schüler. Etwa 25% unserer Schülerinnen und Schüler haben einen Migrationshintergrund, 10% der Schülerinnen und Schüler haben eine andere als die deutsche Staatsangehörigkeit.

 

1.3 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an unserer Schule

Das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg ist eine mit qualifiziertem Personal sehr gut ausgestattete Schule. Für die schulische und berufliche Bildung sind zurzeit 70 Lehrkräfte verantwortlich. Davon sind drei Viertel Lehrerinnen.

Zusätzlich steht den Schülerinnen und Schülern eine Schulsozialarbeiterin zur Beratung zur Verfügung. Das Beratungsteam unserer Schule sorgt für die psychosoziale Beratung sowie die schulische Laufbahnberatung. Weiterhin unterstützt eine Schulseelsorgerin unsere Schülerinnen und Schüler in persönlichen und schulischen Belangen.

Zwei Sekretärinnen sind in der Verwaltung für die Anliegen aller Schülerinnen und Schüler und Beschäftigten zuständig. Ein Hausmeister und eine Hausmeisterin – im Hauptgebäude in Moers bzw. in der Dependance in Kamp-Lintfort- sorgen sich um den guten Zustand der Schulgebäude. Im Cafe´ kümmert sich eine hauswirtschaftliche Mitarbeiterin um die Versorgung aller am Schulleben Beteiligten.

Die konsequente Förderung unserer Schülerinnen und Schüler in ihren individuellen Lern- und Lebenswegen ist für uns selbstverständlich.

Alle zusammen tragen mit viel Engagement, Freude und Überzeugung dazu bei, dass unsere Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in ihre Zukunft eine berufliche Orientierung finden und die gewünschte Qualifizierung erreichen.

 

1.4 Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben

Unser für vier Jahre gewählter Lehrerrat besteht aus fünf Kolleginnen und Kollegen.  Weiterhin stehen eine Gleichstellungsbeauftragte, ein Inklusionsbeauftragter, ein Gefahrstoffbeauftragter, zwei Studien- und Berufswahlbeauftragte, sowie ein Fortbildungsbeauftragter zur Verfügung.

 

2. Gemeinsame pädagogische Grundsätze

2.1 Leitsätze unserer schulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit

Wir sind ein Berufskolleg mit einem besonderen Namen, dem wir uns verpflichtet fühlen. Die Worte unseres Namensgebers Hermann Gmeiner „Ihr sollt nicht reden – ihr sollt etwas tun“ sind für uns Aufforderung und Motivation, unseren Bildungsauftrag und unser pädagogisches Handeln als „Dienst am Menschen“ zu verstehen. Die Ressourcen und zu entwickelnden Kompetenzen unserer  Schüler stehen ebenso im Mittelpunkt unserer Arbeit wie die Vermittlung von Werten und Haltungen.

Unsere Arbeit befindet sich in einem ständigen Prozess, der immer wieder evaluiert und weiterentwickelt wird. 

Leitsatz 1

Leitsatz 1

Wir bilden berufsbezogen und praxisnah aus.

Das HGB steht für Unterricht, in dem Lernfelder und Lernsituationen mit einem hohen Bezug zur aktuellen beruflichen Praxis den Ausgangspunkt für handlungsorientierte schulische Lernprozesse bilden und so die Schülerinnen und Schüler auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet. Geeignete Problemstellungen zeichnen die Ziele und Inhalte des Unterrichts vor und bestimmen die Struktur der Lernprozesse, die durch entsprechende Medien und Arbeitsmaterialien unterstützt werden. Der Unterricht fördert eine aktive Teilnahme und Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler und ermöglicht selbstständige und individuelle Lernwege.

Die Lernprozesse werden in enger Kooperation mit Ausbildungsbetrieben, Praxisstellen und anderen externen Partnern geplant und realisiert.

Das bedeutet für uns:

  1. Die Planung und Realisation einer Ausbildung, die sich an aktuellen Qualitätsstandards in einer sich ändernden Arbeitswelt orientiert.
  2. Die Initiierung und Pflege von Bildungspartnerschaften zwischen Schule und beruflicher Praxis, z.B. mit Ausbildungsbetrieben, Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens wie Tageseinrichtungen für Kinder, Einrichtungen für Senioren, Krankenhäusern, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, aber natürlich auch mit Kammern, Innungen, Berufsverbänden, Maßnahmeträgern und der Arbeitsagentur. Dies geschieht z.B. durch die Durchführung von Ausbilder- und Praxisanleitertreffen. Die Zusammenarbeit wird zum Teil auch durch entsprechende Kooperationsvereinbarungen begründet.
  3. Die enge Zusammenarbeit bei der schulinternen Curriculumentwicklung und den Berufsabschlussprüfungen mit den zuständigen Kammern und Innungen, in den Beiräten der Fachschulen für Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege und im direkten Gespräch mit den Ausbilderinnen und Ausbildern und Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern.Selbstverständlich gehören Fachlehrerinnen und Fachlehrer unserer Schule den Gesellenprüfungs-ausschüssen der jeweiligen Handwerkskammern an.
  4. Die Förderung der Lehrerinnen und Lehrer durch regelmäßige Fortbildungen zu fachlichen und didaktischen Themen auch durch die Teilnahme an (Fort-bildungs-) Veranstaltungen der Berufsverbände u.a..
  5. Die Durchführung von Bewerbungstrainings durch externe Experten (IHK, DEHOGA, Handwerkskammer, Beratungsteam und ARGE).
  6. Die Beteiligung einzelner Klassen am „Network for teaching Entrepreneurship“ (NFTE) und Fortbildung der begleitenden Kolleginnen und Kollegen. Hier werden den Schülerinnen und Schüler praxisnah zum Beispiel wirtschaftliche Zusammenhänge vermittelt und die realistische Chance einer Geschäftsidee überprüft.

 

Ausblick:

Wir möchten unsere bisherige Arbeit in den oben genannten Bereichen fortführen, gegebenenfalls weiter intensivieren und gegebenenfalls verbessern. Hierzu gehört zum Beispiel der Ausbau der beteiligten Klassen an NFTE in den Bildungsgängen der Berufsfachschule. Ein weiterer Aspekt sind der Aufbau einer Kooperation der HBF und BFS mit dem Altenpflegeseminar in Kamp-Lintfort.

 

Leitsatz 2

Leitsatz 2

Wir fördern Sozialkompetenz.

Wir verstehen Bildung und Ausbildung als gemeinsamen Prozess zwischen Lehrenden und Lernenden, der durch einen partnerschaftlichen, wertschätzenden Umgang sowohl im Unterricht als auch in außerunterrichtlichen Lebenssituationen gekennzeichnet ist. Der respektvolle Umgang miteinander bildet die Voraussetzung für die Vermittlung gesellschaftlicher Werte wie Humanität, Solidarität und Toleranz. Den Schülerinnen und Schülern soll die Möglichkeit gegeben werden zu verantwortungsbewussten, kritisch denkenden und selbstständigen Individuen heranzuwachsen. Dazu gehört auch das Wahrnehmen und Thematisieren gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Konflikte im Unterricht sowie die gemeinsame Erarbeitung von Lösungsstrategien.

Das bedeutet für uns:

  1. Die Mitgestaltung des Unterrichts durch Schülerinnen und Schüler und selbstbestimmtes Lernen als Grundprinzip des Unterrichts.
  2. Die Vermittlung von Methoden des eigenverantwortlichen Lernens.
  3. Ein regelmäßiges Schülerfeedback, um die Wahrnehmung des Unterrichts und des Schulalltags zu erfragen, gemeinsam auszuwerten und zur Grundlage von Verbesserungen zu machen.
  4. Die SV-Arbeit zur Wahrnehmung der Interessen der Schülerinnen und Schüler und als aktives Bindeglied zwischen Schülerschaft und Lehrerinnen und Lehrern, um größtmögliche Transparenz bei schulischen Entwicklungen und Entscheidungen zu ermöglichen.
  5. Die Stärkung des Verantwortungsbewusstseins der Schülerinnen und Schüler durch Mitgestaltung des Schulalltags in bislang folgenden Bereichen:
  • Durchführung eines DKMS-Tages, Information mit anschließender erfolgreicher Registrierung von über 300 Schülerinnen und Schülern sowie Sammlung von Spendengeldern für die Typisierung.
  • Jährliche Schulung der Klassensprecherinnen und Klassensprecher durch die SV-Lehrerinnen und Lehrer und die Sozialarbeiterin.
  • Mitarbeit in schulischen Gremien/Konferenzen.
  • Beratungstätigkeit von Schülerinnen und Schülern bei schulischen Informationsveranstaltungen (Infonachmittage, Anmeldetag).
  • Vorbereitung und Ausgestaltung des jährlichen Weihnachtscafés.
  • Vorbereitung und Teilnahme unserer Schule mit einem Stand zugunsten sozialer Projekte am Weihnachtsmarkt in Moers.
  • Ausrichtung der Aktion: „Kochen für die Moerser Tafel“ (monatlich).
  • Organisatorische Vorbereitung der jährlichen Blutspendenaktion.
  • Moderation und Mitgestaltung der Abschlussfeiern.
  • Kontinuierliche Mitarbeit im Schulsanitätsdienst.
  • Mitarbeit bei der Vorbereitung des Sponsorenlaufs (alle zwei Jahre).
  • Initiierung durch die SV: „Schule ohne Rassismus“.
  • Exkursionen z. B. Besuch des Holocaust-Denkmals in Berlin und Auschwitzfahrt

Ausblick:

Die oben genannten Aktionen sind im Schulalltag fest verankert, sie werden jedoch stetig weiterentwickelt.

In den nächsten Schuljahren werden wir die SV-Arbeit bei ihren Aktivitäten begleiten, um verschiedene Aktionen zum Thema „Schule ohne Rassismus“ durchzuführen. Weiterhin ist eine Implementierung kontinuierlicher, interner Fortbildungen der SV-Schülerinnen und Schüler durch die SV-Lehrerinnen und Lehrervorgesehen.

Leitsatz 3

Leitsatz 3

Wir vermitteln Fachkompetenz und Personalkompetenz.

Das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg vermittelt in aktuellen Unterrichtsformen, in denen selbstständig gelernt und gearbeitet wird, Fach- und Personalkompetenz. Selbstständiges Lernen braucht Methode. Wir erarbeiten und üben mit unseren Schülerinnen und Schülern Methoden, mit deren Hilfe sie ihre eigenen Lernprozesse gestalten, um sich so neue Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen.

Das bedeutet für uns:

  1. Ein handlungsorientierter Unterricht, der die berufliche oder lebensnahe Handlung in den Mittelpunkt stellt.
  2. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Didaktischen Jahresplanungen in allen Bildungsgängen.
  3. Die Förderung der Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler.
  4. Die Schülerinnen und Schüler erweitern kontinuierlich  ihr Repertoire an Lern- und Arbeitstechniken, wie z. B. Werkstattarbeit, Stationenlernen, Tagesplanarbeit etc..
  5. Durch den Umgang mit unterschiedlichen Materialien und Techniken im künstlerisch-handwerklichen Bereich wird die Kreativität der Schülerinnen und Schüler zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit gefördert.
  6. Vielfältige, auch fächer- oder bildungsgangübergreifende Formen der Projektarbeit und Lernaufgaben im Rahmen einzelner Klassen oder eines Bildungsganges.
  7. Eine kontinuierliche Evaluation des Unterrichts durch Schülerfeedback und durch Fachkolleginnen und –kollegen, um die Unterrichtsqualität zu gewährleisten.
  8. Ein vielfältiges Bücherangebot in unserer Schülerbibliothek am Schulstandort Moers und die Bereitstellung fachspezifischer Literatur und Medien am Schulstandort Kamp-Lintfort für Selbstlernphasen.

Ausblick

Wir möchten in den nächsten Schuljahren unsere Schülerbibliothek am Standort Moers wieder aktivieren. Die Organisation der Ausleihe und die Einrichtung eines Lesecafés sollen in Zusammenarbeit mit der SV, also möglichst selbstständig durch Schülerinnen und Schüler erfolgen.

Ein schulweites Verfahren zur Evaluation der Schulzeit am HGB soll entwickelt werden.

Im Schuljahr 2014/15 streben wir die Dokumentation der Didaktischen Jahresplanungen der Bildungsgänge in neuer Form, das heißt auf Basis einer Datenbank (Didaktischer Wizzard), an.

Leitsatz 4

Leitsatz 4

Wir leben Schule.

Schule bedeutet für uns mehr als nur die Konzentration auf Unterricht und Wissensvermittlung. Das gemeinsame Erleben und Arbeiten in einer lernförderlichen Umgebung hat für uns einen hohen Stellenwert. Das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg bietet innerhalb und außerhalb des Unterrichts Möglichkeiten zur Kommunikation und Begegnung zwischen allen am Lern- und Arbeitsprozess Beteiligten. Die Lehrkräfte arbeiten teamorientiert und wertschätzend zusammen und achten aufeinander. Uns ist die Stärkung der Schulgemeinschaft durch geeignete  Aktionen zu Themen wie Gewaltfreiheit und tolerantem Umgang mit Vielfalt  ein besonderes Anliegen. 

Das bedeutet für uns:

  1. Begrüßungsfeiern für neue Klassen und Abschlussfeiern der Prüfungsklassen unter Einbindung von Schülerinnen und Schülern durchzuführen.
  2. Transparenz der Regeln für ein gelingendes Miteinander am HGB durch Aushändigung eines „Begrüßungsflyers“ an die neuen Schülerinnen und Schüler.
  3. Die Durchführung schulweiter bildungsgangspezifischer Einführungstage zum gegenseitigen Kennenlernen, zur Bildung bzw. Stärkung der Klassengemeinschaft, Teamorientierung und Vermittlung von Lernmethoden.
  4. Die regelmäßige Durchführung eines Schulfestes unter einem gewählten Motto.
  5. Räumliche Möglichkeiten für Kontakte und Begegnungen in unserer Mensa mit gesundem und preiswertem Essen und in unserem Café zu bieten.Die Nutzung der einladend gestalteten Pausenhalle als Aufenthalts- und Begegnungsraum für Schülerinnen und Schüler.
  6. Die Förderung der Klassengemeinschaft durch Exkursionen, Klassen- und Studienfahrten, aber auch durch kleine Feste in einzelnen Bildungsgängen zu besonderen Anlässen.
  7. Die Durchführung einer Skiexkursion mit interessierten Schülerinnen und Schülern aus allen Klassen der Schule.
  8. Das Angebot einer jährlich stattfindenden, freiwilligen, schulweiten London- und Paris-Fahrt für unsere Schülerinnen und Schüler.
  9. Teilnahme an der Drachenbootregatta im Duisburger Innenhafen mit interessierten Schülerinnen und Schüler aus allen Klassen und Lehrerinnen und Lehrer.
  10. Durchführung verschiedener Aktionen der SV, wie z.B. einer Fotosession während der Karnevalstage für alle Schülerinnen und Schüler und Klassen und eines Filmtages.
  11. Die Gestaltung einer angenehmen und einladenden Schulumgebung mit einzelnen Klassen: Klassenraumgestaltung, gemeinsame Schulhofgestaltung im Rahmen des Unterrichts oder kreativer Projekte: z. B. Aktion „Wir bestricken das HGB“, Kooperation mit dem benachbarten Berufskolleg für Technik (Bau einer Eisenskulptur für unseren Schulhof), Bepflanzung des Schulhofes mit Blumen durch Schülerinnen und Schüler, Erstellung unterschiedlicher Kunstgegenstände zur Verschönerung des Schulgeländes in Moers und Kamp-Lintfort und für eine bessere Identifikation mit der Schule.
  12. Die Beratung und Vermittlung bei kulturell bedingten Problemen junger Migrantinnen und Migranten in ihrem privaten und beruflichen Umfeld durch Klassenleitung, Beratungsteam und die Schulsozialarbeiterin.
  13. Die Auseinandersetzung mit Männer- und Frauenrollen in der Gesellschaft in der Unterrichtspraxis.
  14. Die Bereicherung festlicher Anlässe wie z.B. Abschlussfeiern und Verabschiedungen mit Gesangseinlagen durch den Lehrerchor.

Ausblick:

Wir möchten die oben genannten Angebote unserer Schule kontinuierlich verbessern und weiter entwickeln. Hierzu gehört die gemeinsame Fortführung der kontinuierlichen Neugestaltung der Schulhöfe eingebunden  in den Unterricht der Fächer Kunst und Gestaltung in verschiedenen Bildungsgängen, sowie die  Etablierung der bestehenden schulweiten Angebote für unsere Schülerinnen und Schüler. SV-Schüler greifen in ihren Klassen das Thema "Gender-Projekte" auf, bündeln die Ergebnisse in der SV und bringen für schulweite Aktionen Impulse.

Im Schuljahr 2013/14 haben die Auszubildenden in der Hauswirtschaft ein Tagesprojekt zum „Boys day“ durchgeführt, an den in den nächsten Jahren weiter angeknüpft werden soll.

Leitsatz 5

Leitsatz 5

Wir ermöglichen individuelle Entwicklungswege.

Für uns stehen unsere Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt! Wir begleiten unsere Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg, um sie für eine immer komplexer werdende Gesellschaft und Arbeitswelt zu stärken und zu qualifizieren.

Das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg erhebt den Anspruch, Schülerinnen und Schüler in ihrer Vielfalt, mit ihren Fähigkeiten und ihren individuellen Bedürfnissen wahrzunehmen und zu fördern. Dies geschieht durch gezielte und individuelle Maßnahmen im Bereich der fachlichen, personalen und sozialen Kompetenzen sowie eine kontinuierliche, individuelle Beratung während der Schulzeit am HGB. Hierfür sind in den letzten Jahren unterschiedliche Konzepte initiiert, entwickelt, erprobt und evaluiert worden.

Das bedeutet für uns:

  1. Die Entwicklung und Erprobung eines neuen Förderkonzepts in den Bildungsgängen der Anlage B (zweijährige Berufsfachschulen), unter Berücksichtigung der Bildungsstandards für den Mittleren Schulabschluss sowie der aktuellen Lehrpläne der Bildungsgänge.
    Kernstück des neuen Konzeptes ist die Förderung in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Mathematik und Englisch. Flexible, im Stundenplan ausgewiesene Förderkurse, ermöglichen eine individuelle, auf Bedürfnisse und Leistungen zugeschnittene Förderung.
  2. Die Entwicklung und Erprobung eines neuen Konzeptes für Selbstlernphasen im Beruflichen Gymnasium.
  3. Einstündige Vertiefungskurse in Deutsch, Mathematik und Englisch in der Unterstufe des Beruflichen Gymnasiums.
  4. Ergänzungskurse im Fach Deutsch/Kommunikation zum Thema „Erarbeitung von Sachtexten“ in den Anlagen B (BFS / BFK)  und E.
  5. Die Weiterentwicklung des Konzeptes BSL (Betreutes SelbstLernen) in Bildungsgängen der Anlage C (Höhere Berufsfachschulen und Fachoberschule).
  6. Die Entwicklung eines Konzeptes zur Portfolioarbeit in der zweijährigen Berufsfachschule Kinderpflege.
  7. Die Erprobung diagnostischer Verfahren (Eingangstests) in den Bildungsgängen der Anlage A (Bildungsgänge des dualen Systems und Berufsvorbereitung) und der Anlage B (Berufsfachschulen).
  8. Das Angebot „Schüler helfen Schülern“ in den Bildungsgängen der Höheren Berufsfachschulen.
  9. Die Förderung der Lesekompetenz durch die Teilnahme am bundesweiten Projekt der Stiftung Lesen „Zeitschriften in Schulen“ in den Bildungsgängen der Anlage B (Berufsfachschulen), und des „ZEUS“- Projektes der WAZ in der Anlage C (Höhere Berufsfachschule).
  10. Die Durchführung, Begleitung und Evaluation von Auslandspraktika im Rahmen von „EU-Mobilitätsprojekten“ in den Bildungsgängen der Anlagen B und C und für Lehrkräfte.
  11. Angebote im Bereich Beratung:
    • Schullaufbahnberatung durch das Beratungsteam unserer Schule.
    • Monatliche Einzelberatungsangebote durch die Arbeitsagentur Moers an beiden Schulstandorten.
    • Eine Studien- und Berufswahlberatung für Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums mit dem Programm Uni-Trainees der Universität Duisburg-Essen.
    • Die psychosoziale Beratung für alle Schülerinnen und Schüler des HGB  durch die Schulsozialarbeiterin und die Schulseelsorgerin Schulpfarrerin).
  12. Die Durchführung individueller Entwicklungsgespräche für alle Schülerinnen und Schüler in allen Bildungsgängen.
  13. Die Vergabe des Staatlichen EDV-Führerscheins NRW in den Bildungsgängen der Anlage B.
  14. Der kontinuierliche Einsatz standardisierter Selbst- und Fremdeinschätzungsbögen im Fachunterricht in den Bildungsgängen der Anlagen A und B.
  15. Teilnahme an den Maßnahmen Inlab[1] und InBig[2] zur individuellen Förderung in der Berufsvorbereitung
  16. Die Durchführung einer Projektwoche zur Prüfungsvorbereitung in den Berufsschulklassen für Auszubildende im Friseurhandwerk.
  17. Erstellung eines Entwicklungsportfolio-Konzeptes in der Fachschule für Heilerziehungspflege.

 

Leitsatz 6

Leitsatz 6

Wir gestalten eine gesunde Schule.

Ausgehend von dem dreimaligen Gewinn des Schulentwicklungspreises „Gute Gesunde Schule NRW“ der Unfallkasse NRW  hat sich unser Blick auf die Gesunderhaltung aller am Schulleben Beteiligten und auf deren Ressourcen verändert. So haben viele Projekte Einzug in das Schulleben erhalten. Das Gesundheitsbewusstsein wird in vielen Unterrichtsfächern und fächerübergreifenden Projekten im Hinblick auf gesunde Ernährung, Körperpflege, Gesunderhaltung und Bewegung/Sport gefördert.

Das bedeutet für uns:

  1. Bewegungsförderung im Klassenraum sowie Bewegungs- und Spielmöglichkeiten im Klassenraum und auf dem Schulhof („Pause in Bewegung“).
  2. Schulweite Aktionen/Projekte zum Weltnichtrauchertag und zum Weltaidstag
  3. Durchführung eines Aktionstages zum Thema "Blutspende" in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz.
  4. Durchführung von Erste Hilfe-Kursen mit Zertifizierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Bildungsgängen.
  5. Einrichtung und Organisation eines Schulsanitätsdienstes, der durch Schülerinnen und Schüler getragen wird.
  6. Angebot unterschiedlicher Sitzmöbel für dynamisches Sitzen in den meisten Unterrichtsräumen für Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer.
  7. Die Gestaltung einer förderlichen Lernumgebung (z. B. Klassenraumgestaltung).
  8. Stärkung der Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler für ihre eigene Gesundheit durch  Unterrichtsthemen wie Schwangerschaftsverhütung, Umgang mit der Sonne, Rückenschule, Drogen/Alkohol, Bewegung/Sport, gesunde Ernährung, Körperpflege, etc..
  9. Die Erziehung zu umweltbewusstem Handeln durch eine handlungsorientierte Bearbeitung von Themen wie z.B. Mülltrennung, Müllvermeidung, schonender Umgang mit Ressourcen, Fairtrade.
  10. Die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler in ihrer psychischen Gesundheit durch unsere ausgebildeten Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer und die Schulsozialarbeiterin.
  11. Angebote und Organisationsformen für Lehrerinnen und Lehrer zur psychischen und physischen Gesundheit:
  • Eine „Ruhe-Pause“ für Lehrer.
  • Förderung der Teambildung und Zusammenarbeit im Kollegium durch Steuergruppenarbeit, pädagogische Tage (schulweit und für Bildungsgänge), Supervision für Steuergruppen, SchiLF-Fortbildungen.
  • Gesprächsangebote für Lehrerinnen und Lehrer durch die Schulseelsorgerin.
  • Durchführung eines Kollegiumsabends zum Schuljahresende. 

Ausblick:

Wir werden unsere oben genannten Aktionen stetig weiterentwickeln, fortführen und ergänzen. In den nächsten Schuljahren möchten wir die Maßnahmen zur Lehrergesundheit weiter ausbauen, z.B. Einrichtung eines Lehrerruheraumes, eines gemeinsamen Fastenangebotes, Sportangebote für Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Stammtisch für Lehrer und Kollegiumsweihnachtsfeier.

Leitsatz 7

Leitsatz 7

Wir wollen eine nachhaltige Schule.

Wir möchten das Bewusstsein sowohl für den Nachhaltigkeitsgedanken als auch für eine verantwortungsbewusste, persönliche Lebensführung bei jungen Menschen fördern. Dabei muss Schule als vorbildlicher Haushalt und Erfahrungsraum das leben, was sie lehrt.

Ziel ist es,den Schülerinnen und Schülern und allen anderen am Schulleben Beteiligten den Erwerb von Kompetenzen zu ermöglichen, die sie dazu befähigen,  verantwortliches Handeln in ökonomischer, ökologischer und sozialer Vernetzung über Generationsgrenzen hinweg sowohl im persönlichen als auch im beruflichen Leben zu entwickeln.

Um komplexe Zusammenhänge im Rahmen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zu verstehen und so aktiv am Gestaltungsprozess einer sich schnell verändernden Welt teilzunehmen, stützt sich das HGB auf folgende Projekte und Vorhaben:

Mit der Einrichtung des Arbeitskreises Nachhaltigkeit möchte das HGB eine Steuerungsgruppe schaffen, die sämtliche Aktivitäten und Maßnahmen  im Rahmen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung bündelt und koordiniert. Dieser Arbeitskreis wird von engagierten Kolleginnen geführt, von der Schulleitung begleitet und durch interessierte Schülerinnen und Schüler unterstützt. Der Arbeitskreis Nachhaltigkeit wird als verantwortlicher Motor für die Implementierung nachhaltiger Konzepte und Aktionen an der Schule verstanden.

Mit der Auszeichnung zur Fairtrade-School möchte das HGB das bereits bestehende Engagement rund um den Fairen Handel in die Öffentlichkeit bringen und zur Nachahmung animieren. Durch den Kauf fair gehandelter Produkte werden die Lebens-und Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern verbessert (Mindestlöhne, Schutzkleidung, bezahlter Urlaub, soziale Vorsorge etc.), die Armutsbekämpfung vorangetrieben, illegale Kinderarbeit verhindert, der ökologische Anbau gefördert und noch Vieles mehr.

 

Das bedeutet für uns:

  1. Die Thematik Bildung für eine nachhaltige Entwicklung  soll in den Fächern des Bereichs Ernährung und Hauswirtschaft in allen Bildungsgängen in die Didaktischen Jahresplanungen (und in die Lernfeldkonzeption) aufgenommen werden.
  2. Umsetzung des Veggie-Day als Beitrag zum Klima- und Tierschutz, für die eigene Gesundheit und zur Verbesserung der weltweiten Nahrungssicherheit durch ein rein vegetarisches Angebot einmal wöchentlich in unserer Mensa/Großküche.
  3. Regelmäßige Teilnahme an der jährlich stattfindenden weltweiten Meatout-Aktion.
  4. Installierung einer Wertstoffsammlung im Schülercafé für Korken, alte CDs und DVDs, Altbatterien und Akkus. Darüber hinaus wird Wert auf die Mülltrennung in jedem Klassenraum und im Schulbüro gelegt (Restmüll, Grüner Punkt, Papier).
  5. Verwendung regionaler, saisonaler Frischwaren im Rahmen der täglichen Schul-verpflegung.
  6. Teilnahme an unterschiedlichen Wettbewerben und Aktionen (z. B. Vegetarischer Kinder- und Jugendwettbewerb; School of fish; Schule der Zukunft, Planspiel „Südsicht“).
  7. Umsetzung schülerinitiierter Projekte (z. B. Tauschtrödel zum Schulfest; nachhaltige Schulrallye).
  8. Die Einrichtung des Fairtrade-Schoolteams „FairCrew - das HGB is(s)t fair“. Der Arbeitskreis wird von Kolleginnen und Kollegen begleitet und arbeitet im Rahmen von Unterrichtsprojekten aber auch schulweit an Aktionen.
  9. Die Implementierung fairer Pausensnacks im Café sowie Verwendung fair gehandelter Zutaten in der Großküchenproduktion für den Mensabetrieb. Das Transfair-Deutschland-Siegel auf den Preisaufstellern bzw. auf dem Speiseplan der Mensa kennzeichnet jeweils die fairen Produkte und Komponenten. Den Verkauf der fairen Kaffeemischung des Moers Kaffees im Schülercafé, auf verschiedenen Veranstaltungen sowie auf dem jährlichen Weihnachtsmarktstand des HGB. Das Aufstellen eines Fair-o-maten, einem Warenautomaten für fair gehandelte Snacks, im Schülercafé.
  10. Die jährliche Schüleraktionen „Fair-verschenken“: Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer „fair-schenken“ fair gehandelte Rosen zum Valentinstag, fair gehandelte Schokoladen-Osterhasen zu Ostern und Schoko-Nikoläuse zum Nikolaus untereinander, verbunden mit einem netten Gruß.
  11. Die Verarbeitung fair gehandelter Blumen zu besonderen schulischen Anlässen und Feierlichkeiten.
  12. Den Verkauf von Produkten, die mit fair gehandelten Zutaten produziert wurden, am Stand des HGB auf dem Moerser Weihnachtsmarkt.
  13. Die Kooperation mit fairen Partner (u.a. GEPA, Fair-Rhein, Arbeitskreis Eine-Welt der Stadt Moers, Eine-Welt-Netz-NRW, Weltläden; Transfair Deutschland).

Ausblick:

Für die nächsten Abschlussfeiern werden fair gehandelte Blumen bestellt.

Im Rahmen der Fairen Woche erfolgen Produzentenbesuche an der Schule außerdem werden Kooperationen mit britischen Fairtrade-Schools angestrebt.

Die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer arbeiten gemeinsam darauf hin, als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet zu werden.

Die Thematik „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“  soll in allen Bildungsgängen fächerübergreifend als Unterrichtsprinzip in die Didaktischen Jahresplanungen aufgenommen werden.

Zukünftig wird sich die „FairCrew“ einmal pro Schulhalbjahr treffen, um die Welt zu „fairbessern“, „Fairantwortung“ zu übernehmen und unterschiedliche Aktionen zu planen und durchzuführen.

Sowohl der Arbeitskreis Nachhaltigkeit als auch die FairCrew sind darauf bedacht, dass ihre Aktionen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden über den Fairtrade Schoolblog,  die schuleigene Homepage, die Lokalpresse, den Bürgerfunk und über www.moers-fairaendern.de

Leitsatz 8

Leitsatz 8

Wir sind eine offene Schule.

Die Arbeit mit Kooperationspartnern blickt am Hermann-Gmeiner-Berufskolleg auf eine sehr lange Tradition zurück. Das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg kooperiert mit unterschiedlichen, regionalen schulischen und außerschulischen Partnern und weiteren Bildungsinstitutionen, um handlungs- und praxisnahen Unterricht zu gewährleisten, Schülerinnen und Schülern die Berufswelt näher zu bringen und auf diese realistisch vorzubereiten.

Das bedeutet für uns:

Schulische Arbeit, die in Moers und über Moers hinaus wahrgenommen und geschätzt wird, durch Kooperation mit regionalen schulischen und außerschulischen Partnern und weiteren Bildungsinstitutionen:

  1. Die Zusammenarbeit mit vielfältigen regionalen Einrichtungen und Betrieben mit hoher Affinität zu den am HGB angebotenen Berufsfeldern. Dies sind insbesondere Einrichtungen für Senioren, Tageseinrichtungen für Kinder, Förderschulen, die Hochschule Rhein-Waal, das Jugendamt:
    Betriebe der Hotel-, Lebensmittel- und Gastronomiebranche, Krankenhäuser, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, weitere Einrichtungen desGesundheitswesens (Arztpraxen, Apotheken, etc.)  sowie der Körperpflege und Kosmetik. Die Kooperation zeigt sich in erster Linie in der Bereitstellung von Praktikumsplätzen, der professionellen Anleitung der Praktikantinnen und Praktikanten vor Ort und in der Entsendung von Fachkräften aus den Einrichtungen zur inhaltlichen Bereicherung des Unterrichtes in der Schule.  
  2. Die Teilnahme an Sitzungen des „Beirat(s) heilerziehungspflegerische oder sozialpädagogische Praxis“, in dem Vertreterinnen und Vertreter der Fachschulen und der Einrichtungen gemeinsam die Ausbildung der Studierenden planen und organisieren sowie die theoretischen und praktischen Inhalte der Ausbildung in Schule und Praxisstellen erarbeiten.
  3. Die Zusammenarbeit mit der zuständigen Arbeitsagentur, die unter anderem eine monatliche Sprechstunde am HGB für unsere Schülerinnen und Schüler anbietet.
  4. Die Kooperation mit regionalen Bildungsträgern im Rahmen der Berufsvorbereitung (Anlage A). Hierzu gehören u.a. die gemeinsame Durchführung von Entwicklungsgesprächen, die Teilnahme an Bildungsgangkonferenzen, Fallbesprechungen etc..
  5. Die Kooperation mit einem anderen Moerser Berufskollegs  (BKT) auf unterschiedlichen Ebenen, z.B. bei der Entwicklung von Instrumenten zur individuellen Förderung (s. Leitsatz 5), Schulhofgestaltung, Unterrichtsprojekte
  6. Die Kooperation mit Partnern im Bereich Jugendhilfe im Hinblick auf die psychosoziale Begleitung einzelner Schülerinnen und Schüler.
  7. Die Kooperation mit der Moerser Tafel (Ausrichtung einer regelmäßigen Essensausgabe durch das HGB).
  8. Gemeinnützige Aktionen, wie z. B. Spendensammlungen für das Trebecafé in Düsseldorf und die SOS Kinderdörfer sowie die Vertretung der Schule an zwei Tagen mit einem Stand am Moerser Weihnachtsmarkt.

Ausblick:

Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit vorhandenen Kooperationspartnern weiterhin zu pflegen und zu intensivieren.