Hermann-Gmeiner-Berufskolleg verabschiedet Berufspraktikanten

Erstmalig verabschiedete am Mittwoch das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg fast vierzig Berufspraktikant*innen mit dem Titel „Bachelor Professionell im Sozialwesen“ – das wurde gebürtig gefeiert. Jubelnd schmissen die Absolvent*innen ihre Hüte, die sie von ihren Ausbildungslehrerinnen zum Abschied geschenkt bekommen haben, in die Luft.

Ein Hut spielte auch in dem Grußwort von Susanne Sistig, Abteilungsleitung für Bildungsgänge im Sozialwesen eine Rolle: „Sie haben in den Zeiten der Pandemie hervorragende Arbeit in einem systemrelevanten Beruf geleistet. Dafür ziehe ich vor Ihnen den Hut.“

Bildungsgangleiterin Meike Schöps blickte in Ihrer Rede mit den ehemaligen Berufspraktikant*innen auf „magische Momente“ zurück. Dazu gehörte das „Krönchen richten“ in schwierigen Phasen der Ausbildung genauso wie das "Erkennen von Stärken".

Die Absolvent*innen selbst bereicherten die Abschiedsfeier mit eigenen Beiträgen. So wurde ein Wunschbaum gepflanzt und in einer Zeitkapsel befinden sich Tipps für die nächsten Berufspraktikant*innen. Schließlich wurde noch auf ein „anstrengendes außergewöhnliches Jahr“, wie Katharina Müller es formulierte, angestoßen und Celina Berk stellte fest: „Von Anfang an haben die Lehrer gesagt, wie wichtig die Theorie-Praxis-Verzahnung ist. Nach drei Jahren haben wir es verstanden.“ Da waren sich die Ausbildungslehrerinnen Dorothee Bosch, Eva König, Sabine Kronemeyer, Silke Meier und Meike Schöps sicher. Diese Absolvent*innen sind bereit für das Berufsleben und werden vielen Kindern und Jugendlichen noch viele "magische Momente" ermöglichen, damit sie zu starken Persönlichkeiten heranwachsen können. Starke Erzieher*innen sind unsere Absolvent*innen bereits geworden.