Regelmäßige Workshops gehören zur Ausbildung im Berufspraktikum der Fachschule für Sozialpädagogik dazu. 

Auf Grund der besonderen Bedingungen fand dieses Schuljahr der dreitägige Workshop zum Thema „Kindeswohlgefährdung und Sexualpädagogik“ mal anders statt. Auf externe Experten aus der Praxis musste diesmal verzichtet werden. Aber Not macht bekanntlich ja erfinderisch. Also nahmen Lehrkräfte, Studierende der Fachschule und die Berufspraktikanten die Gestaltung des Workshops selbst in die Hand.

An Tag eins vermittelten die Lehrkräfte des Berufspraktikantenteams Frau Kronemeyer, Frau Bosch und Frau Meier die Grundlagen der Kindeswohlgefährdung mit Hilfe einer Präsentation und Dokumentationsausschnitten.

Unterstützung bekam das Lehrerteam von den Studierenden des 1. Ausbildungsjahres. Im Rahmen des Wahlfaches „Offene Ganztagsschule“ und in Kooperation mit dem SCI haben sie bereits Methoden zur Vorbeugung von sexualisierter Gewalterfahrung erarbeitet. Nun bekamen Sie die Möglichkeit, ihre Ergebnisse einem Fachpublikum – den Berufspraktikanten – digital vorzustellen. Die Berufspraktikanten zeigten sich von der Leistung der „Berufsanfänger“ beeindruck, diese nahmen wiederrum das Feedback der „Fortgeschrittenen“ dankbar an. Also eine echte „Win-Win-Situation“.

Im Anschluss daran nutzten die Berufspraktikant*innen ihr neu erworbenes Wissen und entwickeltem für ihre aktuellen Arbeitsfelder pädagogische Maßnahmen zur Prävention und Intervention von Kindeswohlgefährdung.