Projektpräsentationen 2024 der Fachschule für Sozialpädagogik
„Gleich ist Vulkanausbruch“ hörte man am Donnerstag in den Fluren des HGB in Kamp-Lintfort und schon versammelten sich die Besucher*innen vor dem Vulkan, um das nachgestellte Naturereignis live zu erleben.


Insgesamt ging es bei den diesjährigen Projektpräsentationen der Studierenden im 2. Ausbildungsjahr der Fachschule Sozialpädagogik wieder vielfältig zu. Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher präsentierten auf einem Markt der Möglichkeiten den Studierenden des 1. Ausbildungsjahres, Vertretern der Praxiseinrichtungen und natürlich den Lehrkräften ihre Ergebnisse aus der diesjährigen Projektarbeit in den verschiedenen Arbeitsfeldern.

Passend zum Vulkanausbruch konnten Lava-Lampen gebaut werden und Dinos in einer Vulkanlandschaft waren die Grundlage für ein selbstgestaltetes Memory. Außerdem wurden Klassenräume kurzerhand in eine Knochenwerkstatt und ein Teddy-Krankenhaus verwandelt.
Auf besonderes Interesse stieß in diesem Jahr das Weltall. Die Erkundung des Sonnensystems und der Bau einer Rakete standen auf der Tagesordnung. Der Start wurde selbstverständlich nur mit dem Erwerb des Astronauten-Ausweises genehmigt.
Im Bereich der stationären und ambulanten Jugendhilfe wurde der Auszug in die erste eigene Wohnung Schritt für Schritt vorbereitet und die sinnvolle Freizeitgestaltung stand im Mittelpunkt. So wurde ein eigenes Brettspiel gestaltet und ein Beet auf Vordermann gebracht. Themen wie gesunde Ernährung, Fitness und Mobbing waren ebenfalls hoch im Kurs.
Neben der Vorstellung der Projekte kamen besonders die Mitmachaktionen bei den Besuchern gut an. So wurden von einem Luftballon angetriebene Autos getestet, Kräuter eingepflanzt, Regenbogen erzeugt und Farben hergestellt.
Selbstverständlich kam auch der fachliche Austausch nicht zu kurz. Was ist überhaupt Projektarbeit? Ist Partizipation von kleinen Kindern überhaupt möglich und wie experimentiere ich mit Kita-Kindern? Das sind nur einige Fragen, die an den Marktständen diskutiert wurden.
Bei der Projektarbeit arbeiten die Studierenden weitgehend selbstständig. Sie erarbeiten quasi ihr „Meisterstück“. „Ich bin wirklich stolz darauf, was ich allein geschafft habe. Das hätte ich nicht gedacht“ – ist eine häufige Aussage der Studierenden nach vier Wochen Projektarbeit.
Auch die Besucher*innen sind begeistert. „Toll, das probiere ich im Praktikum auch mal aus“ – „Ich bin beeindruckt davon, wieviel Mühe sich alle gegeben haben“ – lautete das Feedback vieler Besucher.
Wer nun Interesse an Berufsausbildungen im Bereich Gesundheit und Soziales bekommen hat, kann sich gerne am 05.03.2024 noch beraten lassen. Das Hermann-Gemeiner-Berufskolleg nimmt in der jetzigen Anmeldephase noch Bewerbungen für die Fachschulen und Berufsfachschulen entgegen. Informationen zu unseren Bildungsgängen und zur Anmeldung gibt es auf der Homepage: www.hgb-moers.de







